Folge 15

Wir sind auf einer Pilgerreise, uns selbst zu begegnen und mit Gott zu verschmelzen

Wir sind auf einer Pilgerreise, uns selbst zu begegnen und mit Gott zu verschmelzen

Waheguru.

In uns gibt es eine Leiter, die das Göttliche dort für uns eingerichtet hat, damit wir aufwärts zum Palast des Göttlichen gelangen können.

Diese innere Leiter ist dazu da, dass wir uns aufwärts bewegen und unser Bewusstsein dabei wachsen kann. Das Wachstum findet statt, während wir uns aufwärts bewegen und schließlich führt uns diese Leiter in den Palast des Göttlichen.

Solange wir das Göttliche in uns nicht spüren und erkennen, werden wir niemals vollkommen davon überzeugt sein, dass sich das Göttliche tatsächlich in uns befindet. Bis dahin ist alles nur Hörensagen.

Während wir diese innere Leiter hinaufsteigen, den Namen des Göttlichen in unserem Bewusstsein halten und meditieren, beginnen wir, uns zu erheben.

Wenn das Göttliche jemanden in diese Welt sendet, sorgt es dafür, dass die Leiter der Wahrheit in ihm eingebaut ist.

Der Zweck ist, dass – während Du in der Welt bleibst – die Welt Dich zwar in ihren Bann ziehen wird, Du Dich aber schützt und weiter diese Leiter emporsteigst.

Er sagt, die Welt wird Dich ihren Bann ziehen, sie wird dafür sorgen, dass Deine Verbindung zu Deinem Inneren durchtrennt wird, und so wird sie Dich in die Welt entführen; aber ich sende Dich mit dieser Leiter aus – wenn Du Dich an diese Leiter hältst, wird alles gut werden.

Das Göttliche ist genau hier. Wenn wir zu Beginn Seine Gegenwart nicht in uns spüren, selbst nach der Meditation, dann bitte, spürt bis dahin weiterhin das tanzende Herz. Es ist das Göttliche, das in unserem Herzen tanzt.

(Baba Ji liest einen Brief vor)

„Ich bin dankbar, dass ich Dir schreiben kann. Ich bemerke in letzter Zeit viele Veränderungen in meinem Leben. Meine Sichtweise auf das Leben entwickelt sich weiter . Die Dinge entfalten sich auf eine bestimmte Weise. Ich versuche, achtsamer zu sein mit den Worten, die ich gebrauche – oder auch nicht. Mit den Orten, an denen ich sitze oder stehe – oder auch nicht. Mit den Handlungen, die ich tätige – oder auch nicht. Und ich glaube, das ist erst der Anfang.“

Das ist das Anzeichen dafür, dass das Bewusstsein eines Menschen erwacht. Das ist das Zeichen des Erwachens. 

’’Ich habe definitiv einen Sinn im Leben gefunden. Nämlich HKL zu sein; während ich meinen weltlichen Pflichten nachgehe.’’

Wie erstaunlich! Augenblicklich! Sobald wir erwachen, erkennen wir, dass dies der Sinn des Lebens ist.

Dein schönster Bewusstseinszustand besteht darin, zu erkennen, dass Du Demut, Güte und Liebe bist. Das sollte das Ziel Deines Lebens sein. 

‘’Ich versuche, die Botschaft von HKL zu verbreiten und darin immer besser zu werden. Auch wenn sich manche Situationen, die ich durchleben, schwer anfühlen, bin ich sicher, dass ich auch aus ihnen etwas lernen kann.’’

Solange wir nicht erwachen, glauben wir stets, dass wir selbst, unser Glück und unsere Erfüllung von anderen abhängig sind. Dies geschieht in einem Schlafzustand. Das Göttliche würde Seine Kinder niemals so erschaffen, dass deren Glück von äußeren Ereignissen oder Menschen abhinge. Niemals.

Er hat uns mit all dieser Schönheit ausgestattet. Sobald wir also erwachen, beginnen wir, den Sinn des Lebens zu erkennen und zu begreifen, dass mein Glück, meine Erfüllung und meine Zufriedenheit nichts mit irgendetwas Äußerem zu tun haben.

Demut, Güte und Liebe. Demut, Güte und Liebe sind tief in uns verborgen. Diese werden durch Meditation gehoben. Und sobald wir diesen Schatz erreicht haben, sehen wir, wie dieser unser Leben vollkommen erfüllt, befriedigt und uns zum Blühen bringt.

Und diese Tugenden schenken uns innere Ruhe. Das bedeutet, dass unser Geist aufhört, umherzuirren, nach Liebe zu suchen, nach Geld zu suchen, nach so vielen anderen Dingen zu suchen. Diese Tugenden existieren unmittelbar in uns.

Wenn wir erwachen, sind wir mit den Augen der Gegenwart gesegnet. Es gibt keinen Grund zu denken, kein Gedanke kommt auf, Du siehst einfach die Wahrheit.

Er sagt: Schätze, was immer Du hast; schätze es wert. Der Verstand ist nicht in der Lage, etwas wertzuschätzen, der Verstand schätzt niemanden wert. Nein. 

Nur um etwas zu bekommen, geht er in Beziehung. Sonst nicht.

Wir befinden uns auf der Pilgerreise, uns selbst zu begegnen und mit Gott zu verschmelzen.