Folge 17

Der Inbegriff menschlichen Mutes

Der Inbegriff menschlichen Mutes

Waheguru.

Als wir noch jung waren, wurden wir aus unserem Zuhause im Inneren unseres Körpers herausgezogen und die Welt zeigte uns so viele Dinge, und sie stellte sicher, dass wir unser Zuhause vergessen würden.

Jeden Tag haben wir uns mehr und mehr in der Außenwelt verstrickt, in einen Film, und umso mehr wir in dieser Außenwelt verhaftet sind, umso schwieriger wird es, zurück nach Hause zu finden.

Manchen von uns fällt es schwer, sich zu konzentrieren – das ist der Beweis dafür, dass wir in dieser äußeren Welt sehr fest verhaftet sind. Die äußere Welt hat die Kontrolle über uns.

Deshalb müssen wir sofort die Kontrolle über unsere Gedanken übernehmen, über unsere Energie, die sozialen Medien und all den Lärm in unserem Inneren, über all die Dinge, Menschen und Orte, an denen wir so sehr hängen. Wir müssen unser Bewusstsein von diesen Orten, Dingen und Menschen abziehen und nach Hause kommen.

Es geht darum, unser Inneres zu spüren, uns selbst und unsere Natur kennenzulernen; wir werden feststellen, dass unsere Natur aus Demut, Güte und Liebe besteht.

Bitte Ihn in voller Demut: ‘’Oh Göttliches, bitte hilf mir, von all den Anhaftungen befreit zu werden, damit ich nach Hause kommen und mich selbst erkennen kann.’’

Diese HKL-Bewegung ist die Bewegung des Erwachens und der Begegnung mit unserem Wesen. Erwachen und unserem Wesen begegnen, uns selbst kennenlernen, unser wahres Selbst.

Wir dürfen das Spiel des Lebens dieses Mal um keinen Preis verlieren.

Wir sind bereits in Gott, von Gott umgeben; Gott ist im Außen und von innen mit uns verbunden. Und es ist unser Verstand, der uns einredet, dass unser Inneres und unser Äußeres zwei verschiedene Welten seien. Durch Meditation lösen sich die Grenzen unseres Körpers auf, und unser Inneres wird eins mit dem Universum.

Durch Meditation, während wir den Namen des Göttlichen in unserem Bewusstsein bewahren, kehren wir nach Hause zurück und begegnen unserem Wesen. 

Die wichtigste Beziehung in dieser Welt ist unsere Beziehung mit uns selbst, zu unserem Wesen. Unser ganzes Leben lang verbringen wir mit uns selbst, und wir verlassen diese Welt auch wieder allein mit uns selbst. Deshalb ist es sehr wichtig, dass wir den Stellenwert unserer Beziehung zu uns selbst in dieser Welt erkennen.

Wir sollten uns selbst erkennen und erkennen, dass wir alle das göttliche Licht sind, dass wir alle Demut, Güte und Liebe sind. Und dann würden wir diesen Bewusstseinszustand erreichen – diesen Zustand der Demut, Güte und Liebe.

Aus diesem Raum heraus sollten wir leben und dann zu einer Inspiration für andere werden. Und wir sollten und in dieser Welt wie Engel bewegen, wie Engel der Demut, Güte und Liebe.

Mit den Füßen der Liebe sollten wir auf andere zugehen.

Wir sollten zur Inspiration für die Welt werden und allen Menschen helfen, zu erkennen, wer sie wirklich sind. Diese Sehnsucht ist der Inbegriff menschlichen Mutes. Diese Sehnsucht, mithilfe der Gnade Gottes das Bewusstsein der gesamten Menschheit zu transformieren – das ist der Inbegriff menschlichen Mutes. Und wir alle sind mit diesem Mut gesegnet.

Wir sind hier auf dieser Erde, um ein Gedicht zu werden, ein Gedicht der Demut, der Güte und der Liebe. Und dabei zu helfen, andere zu diesem Gedicht werden zu lasse – alles Leben auf dieser Erde dieses Gedicht werden zu lassen.

Oh, meine kostbaren Lieben, schenkt mir Eure Aufmerksamkeit für einen kurzen Augenblick: Ich möchte zu Euren Herzen sprechen. 

Euer Körper ist ein heiliger Tempel des Göttlichen, in ihm wohnt das göttliche Licht. Ehrt ihn. Ehrt Euren Körper, den heiligen Tempel Gottes, und ehrt auch jeden anderen Körper. Sie alle sind heilige Tempel Gottes.

Derzeit werden wir von unserem Verstand beherrscht, und unser Verstand ist der König, der Kaiser über uns. Wir müssen ihn entthronen und durch Demut, Güte und Liebe ersetzen. Lasst nicht zu, dass Euer Verstand über Euch herrscht – es sollten Demut, Güte und Liebe sein.